Eine Bereicherung für den Standort Göppingen

Neubau Weinmann Anmutung

OB Till übernimmt Spatenstich für den Neubau des Sanitätshauses
Weinmann im Weberareal

Mit mittlerweile 6 Standorten und über 70 Mitarbeitern steht für das Sanitätshaus Weinmann im Frühjahr 2017 der nächste große Schritt in der Entwicklung des Unternehmens bevor: Die neue Firmenzentrale in Göppingen auf dem Weberareal. Am Freitag erfolgte der Spatenstich durch Oberbürgermeister Guido Till und Baubürgermeister Helmut Renftle.

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Nach 40 Jahren hat sich das Unternehmen vom Fachhandel mit angeschlossener Werkstatt für orthopädische Hilfsmittel zu einem modernen, alle Bereiche des Sanitätshandwerks umspannenden Gesundheitsdienstleister entwickelt. Dafür wurde das Unternehmen sowohl als Händler als auch als Dienstleister in den vergangenen Jahren mit bedeutenden Auszeichnungen der Landesregierung dekoriert. Jetzt steht für Weinmann die nächste große Herausforderung an: Die Verlegung der Firmenzentrale und der Bereiche Rehabilitations- und Medizintechnik auf 2.000 qm nach Göppingen ins sogenannte „Weberareal“.

„Selbstverständlich bleiben wir unserem Standort Ebersbach treu und werden dort alle Leistungen nach wie vor anbieten. Wir wollen aber alle zentralen Bereiche zusammenlegen, daher wird der Umzug nach Göppingen notwendig“, erklärt Jörg Weinmann, der gemeinsam mit seiner Frau Bettina seit 1995 das Unternehmen führt und allen an der Planung des Neubauvorhabens Beteiligten dankte. Ganz ausdrücklich schloss er die Stadtverwaltung Göppingens in seinen Dank mit ein, die „uns von der Idee bis zum Baubeginn sehr kompetent, partnerschaftlich und unbürokratisch unterstützt hat.“

 

IMG 9263 Oberbürgermeister Till dankte für das Lob und wünschte für das Bauprojekt und die weitere Entwicklung des Unternehmens viel Glück. „Die Ansiedlung Ihres Unternehmens ist eine Bereicherung für unsere Stadt,“ meinte das Stadtoberhaupt. Diesen Wünschen schloss sich auch Baubürgermeister Renftle an, der insbesondere auch die Bedeutung der Ansiedlung für die weitere Entwicklung des Weberareals hervorhob. „Nun nimmt das südliche Tor zur Stadt weiter Gestalt an,“ sagte Renftle.

„Die Aufgaben für einen modernen Gesundheitsdienstleister werden durch den Wandel im Gesundheitswesen immer vielfältiger.“ So erklärt Jörg Weinmann die Entwicklung seines Unternehmens. Weinmann hat schon frühzeitig erkannt, dass die Aufenthaltszeiten in Krankenhäusern immer kürzer wurden. Viele Familien, deren pflegebedürftige Angehörigen nun Zuhause versorgt werden müssen, stehen so vor großen Herausforderungen und benötigen einen schnellen und unbürokratischen Service.

Am Göppinger Standort werden zukünftig zentral die individuell angepassten Hilfsmittel wie Prothesen, Maßschuhe und Einlagen gefertigt. Die Lieferung von Rehabilitationsmitteln erfolgt ebenso wie die Beratung in der Medizintechnik und dem Home-Care-Service zentral am neuen Standort. Schon heute kann das Unternehmen innerhalb nur weniger Stunden nach Entlassung – beispielsweise eines Schlaganfallpatienten – über eine 24 Stunden Hotline schnell dafür sorgen, dass umfassende Voraussetzungen für eine häusliche Versorgung gegeben sind.

„Mit dem Umzug nach Göppingen machen wir den absolut notwendigen Schritt, auf die Anforderungen des Marktes noch besser reagieren zu können,“ erklärt Jörg Weinmann. Der erste Schritt ist mit dem Spatenstich jetzt gemacht. Die Bauzeit soll 11 Monate betragen, so dass Weinmann im Frühjahr 2017 mit dem Einzug rechnet.